Pressematerial
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Il Suono
Il Suono — das junge dynamische Ensemble steht für lebhafte Interpretationen und unvermutete Begegnungen mit Alter und Neuer Musik.
Kennen gelernt haben sich die vier Musiker während ihres Studiums an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater, 2004 entstand daraus das Ensemble Il Suono. Die Kombination aus zwei Blockflöten, Barockvioloncello und Cembalo bietet zahlreiche ungeahnte Möglichkeiten und birgt einen besonderen Reiz. Durch den Einsatz von bis zu zehn verschiedenen Flöten ergibt sich ein vielfältiges Klangspektrum.
Von Beginn an galt das Hauptinteresse des Ensembles der Musik des Früh- und Hochbarock und ihrer werkgetreuen Aufführung. Ein besonderer Schwerpunkt von Il Suono ist dabei die virtuose und affektreiche italienische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts sowie die Aufführung von Werken in Hamburg ansässiger Komponisten der Barockzeit. Il Suono widmet sich aber nicht nur der Alten Musik. Im Repertoire ist auch Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, sowie eigene Kompositionen und Improvisationen für diese Besetzung.
Seit seiner Gründung hat sich Il Suono im norddeutschen Raum bereits einen Namen gemacht und konzertiert regelmäßig. Hervorzuheben ist hierbei die Lust am Experimentieren mit unterschiedlichen Konzertformaten, was zu immer neuen Impulsen und Anregungen führt. Neben dem Spiel zu viert arbeitet Il Suono auch häufig mit anderen Musikern zusammen. So werden nach Bedarf weitere Sänger und Instrumentalisten zu der Kernformation hinzugezogen, wodurch ein umfangreiches und vielfältiges Repertoire entsteht.
Mitglieder
Die junge Ungarin Nóra Kiszty gehört zu den international profiliertesten Blockflötisten ihres Heimatlandes. 1982 in Miskolc (Ungarn) geboren, bekam Nóra Kiszty im Alter von sechs Jahren ihren ersten Unterricht auf der Blockflöte. Nach dem Abitur nahm sie das Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Peter Holtslag mit dem Hauptfach Blockflöte auf. 2006 erlangte sie das Diplom in Verbindung mit einem weiteren Abschluss als Musikerzieherin, im Frühjahr 2009 legte sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Neben einer vielfältigen Unterrichtstätigkeit u.a. an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg sowie als Dozentin für junge und professionelle Blockflötisten in Ungarn, konzertiert Nóra Kiszty heute europaweit solistisch, mit Il Suono sowie mit der ebenfalls von ihr mitgegründeten Formation Elb’ an Flutes. Nóra Kiszty ist als Masefield-Studienstipendiatin der Hamburger Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ausgezeichnet worden und engagiert sich im Rahmen der von Yehudi Menhudin geförderten Initiative “Live Music Now” für die Vermittlung von Musik an ungewöhnlichen Orten.
Nicola Termöhlen absolvierte bereits früh ein Jungstudium in den Fächern Blockflöte und Musiktheorie an der Bremer Hochschule für Künste. Nach dem Abitur folgte das Musikstudium bei Prof. Peter Holtslag an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, welches sie mit dem Instrumentaldiplom für Blockflöte sowie dem Diplom für Musiklehrer abschloss. Weiterführende Studien bei namhaften Blockflötisten wie Han Tol, Marion Verbruggen, Anneke Boeke und Pedro Memelsdorff warenwegweisend. Nicola Termöhlen weist eine rege Konzerttätigkeit auf, unter anderem mit Il Suono, dem Hamburger Barockorchester, der Hamburger Ratsmusik, hamburg baroque u.a.. Auch in zahlreichen Solokonzerten begeistert die Blockflötistin Publikum und Presse gleichermaßen. Neben ihren Erfolgen auf der Blockflöte widmete sich Nicola Termöhlen bereits früh dem Komponieren. Mehrere Kompositionspreise, regelmäßige Kompositionsaufträge und der Erfolg der häufig aufgeführten Werke sind das Resultat. Seit 2005 erscheinen regelmäßig Publikationen von Arrangements und Kompositionen beim Moeck Verlag Celle.
Musikalische Vielfalt und Begeisterung – das zeichnet die Organistin, Cembalistin und Dirigentin Dörthe Landmesser aus. Geboren 1980 in Münster/Westfalen, erhielt sie bereits im Alter von fünf Jahren ihren ersten Unterricht auf der Violine, etwas später gesellten sich das Klavier und die Orgel dazu. Nach dem Abitur studierte sie Kirchenmusik und Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Orgel bei Prof. Wolfgang Zerer und Prof. Pieter van Dijk). Ein Auslandsstudienjahr führte sie nach Helsinki an die Sibelius-Akademie. Dörthe Landmesser wirkt als Kirchenmusikerin an der St. Johanneskirche in Ahrensburg und leitet die dortige Kantorei und das Kammerorchester St. Johannes. Daneben ist sie als zweite Kirchenmusikerin an der Hauptkirche St. Jacobi Hamburg tätig. Auftritte als Konzertorganistin und Continuospielerin in unterschiedlichsten Formationen bereichern ihre künstlerischen Tätigkeiten. Zusätzlich nimmt sie zurzeit einen Lehrauftrag für das Fach Musik am Goethe-Gymnasium in Hamburg wahr.
Ob Barock, Moderne, Romantik oder Pop – diese große Bandbreite steht für den vielfältigen Musiker und Cellisten Felix Stockmar. 1980 in Bad Oldesloe geboren, erhielt er im Alter von 8 Jahren seinen ersten Violoncellounterricht bei Stefan Karsten. Später lernte er bei Susi von Stumpf. Mit 19 Jahren gab er sein Debüt mit dem Cellokonzert von C. Saint-Saens. Nach Abitur und Zivildienst studierte er von 2001 bis 2006 modernes Cello bei Prof. Gert von Bülow an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Im Jahre 2002 hatte er die erste Begegnung mit dem Barockcello. Bereits während des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit den praktischen und theoretischen Aspekten der historischen Aufführungspraxis und war Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Barockorchesters und des Concertino Schleswig-Holstein. Sein Verhältnis zur Neuen Musik wurde maßgeblich geprägt durch eine Begegnung mit der Komponistin Sofia Gubaidulina im Frühjahr 2002 in der Schweiz. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Tätigkeit als Lehrer und Dozent sowohl mit Kindern als auch mit Erwachsenen.
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