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Nóra KisztySolistisch oder im Team überzeugt die junge ungarische Blockflötistin Nóra Kiszty als Musikerin mit kompromissloser künstlerischer Leidenschaft, hoher Virtuosität und mutiger Neugier. Die Blockflöte, ein Instrument, dass jeder zu kennen glaubt, wird von ihr immer wieder neu und anders in den Mittelpunkt gestellt. Heute ist sie die international profilierteste Blockflötistin ihres Heimatlandes – und Teil von Il Suono.

1982 in Miskolc (Ungarn) geboren, bekam Nóra Kiszty im Alter von sechs Jahren ihren ersten Unterricht auf der Blockflöte. Ab 1996 studierte sie am Musikgymnasium und Konservatorium ihrer Heimatstadt. Nach dem Abitur nahm sie das Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Peter Holtslag mit dem Hauptfach Blockflöte auf. 2006 erlangte sie das Diplom in Verbindung mit einem weiteren Abschluss als Musikerzieherin, im Frühjahr 2009 legte sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab.

Neben einer vielfältigen Unterrichtstätigkeit u.a. an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg sowie als Dozentin für junge und professionelle Blockflötisten in Ungarn, konzertiert Nóra Kiszty heute europaweit solistisch, mit Il Suono sowie mit der ebenfalls von ihr mitgegründeten Formation Elb’ an Flutes.

Neben ihrer Leidenschaft für die Alte Musik fordert Nóra Kiszty das Neue heraus. Stücke in ungewöhnlicher Besetzung, zeitgenössische Kompositionen oder Performances mit Musik und Malerei gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie die unerwartete Wiederbegegnung mit alten Meisterwerken. Nóra Kiszty ist als Masefield-Studienstipendiatin der Hamburger Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ausgezeichnet worden und engagiert sich im Rahmen der von Yehudi Menhudin geförderten Initiative “Live Music Now” für die Vermittlung von Musik an ungewöhnlichen Orten.


Nicola TermöhlenNicola Termöhlen zählt zu den überraschendsten Künstlerinnen ihrer Generation auf der Blockflöte. Nach einem mit 9 Jahren recht späten musikalischen Start folgten früh Bundespreise bei Jugend musiziert. Ein Jungstudium bei Dörte Nienstedt an der Bremer Hochschule für Künste führte sie nach dem Abitur an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Stipendien und Förderungen, unter anderem von der Otto-Stöterau-Stiftung, begleiteten ihr Studium im Hauptfach Blockflöte bei Prof. Peter Holtslag, welches sie mit dem Instrumentaldiplom sowie dem Diplom für Musiklehrer abschloss. Weiterführende Studien bei namhaften Blockflötisten wie Han Tol, Marion Verbruggen, Anneke Boeke und Pedro Memelsdorff waren wegweisend.

Nicola Termöhlen weist eine rege Konzerttätigkeit auf, unter anderem begleitet von ihrem 2004 mitbegründeten Ensemble Il Suono, sowie mit dem 2006 entstandenen Flauto e Voce (mit Daniela Alvarez, Sopran), dem Hamburger Barockorchester, dem Cythara Ensemble Hamburg, Elbipolis u.a. Auch in zahlreichen Solokonzerten begeistert die Blockflötistin Publikum und Presse gleichermaßen.

Neben ihren Erfolgen auf der Blockflöte widmete sich Nicola Termöhlen bereits früh dem Komponieren. Mehrere Bundespreise für Komposition der Jeunesse musicales Deutschland, der Carl-von-Ossietzky-Preis der Universität Oldenburg, sowie regelmäßige Kompositionsaufträge – zuletzt vom Hamburger Kammerchor – führen zu einer wachsenden Vielfalt an kompositorischer Ausdruckskraft. Der Erfolg der häufig aufgeführten Werke unterstreicht dies. Seit 2005 erscheinen Publikationen von Arrangements und Kompositionen beim Moeck Verlag Celle.


Felix Stockmar

Ob Barock, Moderne, Romantik oder Pop – diese große Bandbreite steht für den vielfältigen Musiker und Cellisten Felix Stockmar. 1980 in Bad Oldesloe geboren, erhielt er im Alter von 8 Jahren seinen ersten Violoncellounterricht bei Stefan Karsten. Später lernte er bei Susi von Stumpf.

Mit 19 Jahren gab er sein Debüt mit dem Cellokonzert von C. Saint-Saens. Nach Abitur und Zivildienst studierte er von 2001 bis 2006 modernes Cello bei Prof. Gert von Bülow an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Im Jahre 2002 hatte er die erste Begegnung mit dem Barockcello. Bereits während des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit den praktischen und theoretischen Aspekten der historischen Aufführungspraxis und war Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Barockorchesters und des Concertino Schleswig-Holstein. Sein Verhältnis zur Neuen Musik wurde maßgeblich geprägt durch eine Begegnung mit der Komponistin Sofia Gubaidulina im Frühjahr 2002 in der Schweiz. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Tätigkeit als Lehrer und Dozent sowohl mit Kindern als auch mit Erwachsenen.

Seit dem Sommer 2008 ist Felix Stockmar festes Mitglied des Ensembles Il Suono. Er gibt regelmäßig Konzerte mit Il Suono und ist ein gefragter Continuospieler im norddeutschen Raum. Weiter verbindet ihn seit seinem Studium eine intensive Zusammenarbeit mit dem Pianisten Erik Middelberg.


Dörthe Landmesser

Musikalische Vielfalt und Begeisterung – das zeichnet die Organistin, Cembalistin und Dirigentin Dörthe Landmesser aus. Geboren 1980 in Münster/Westfalen, erhielt sie bereits im Alter von fünf Jahren ihren ersten Unterricht auf der Violine, etwas später gesellten sich das Klavier und die Orgel dazu. Nach dem Abitur studierte sie Kirchenmusik und Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Orgel bei Prof. Wolfgang Zerer und Prof. Pieter van Dijk). Ein Auslandsstudienjahr führte sie nach Helsinki an die Sibelius-Akademie.
Dörthe Landmesser wirkt als Kirchenmusikerin an der St. Johanneskirche in Ahrensburg und leitet die dortige Kantorei und das Kammerorchester St. Johannes. Daneben ist sie als zweite Kirchenmusikerin an der Hauptkirche St. Jacobi Hamburg tätig.

Auftritte als Konzertorganistin und Continuospielerin in unterschiedlichsten Formationen bereichern ihre künstlerischen Tätigkeiten. Zusätzlich nimmt sie zur Zeit einen Lehrauftrag für das Fach Musik am Goethe-Gymnasium in Hamburg wahr. Das Aufspüren von stets neuen Möglichkeiten der Musikvermittlung für Jung und Alt spiegelt sich in zahlreichen Projekten wider.